Integration Geflüchteter in Arbeitsmärkte

Dr. Jörg Weingarten, Jale Wohlert – Zeitschrift für angewandte Geographie, Band 42, April 2018

Durch die noch immer anhaltende erhöhte Zuwanderung geflüchteter Menschen nach Deutschland stehen die Städte nun vor der Herausforderung der langfristigen Integration der Geflüchteten. Erwerbstätigkeit und die Teilhabe am Arbeitsleben nehmen eine herausragende Stellung im Integrationsprozess ein. Aus dem vom Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) geförderten Projekt Quartierspezifische Potenziale der Integration (Quartpoint) werden in diesem Artikel Teilergebnisse vorgestellt. Das Projekt wurde von der PCG in Kooperation mit dem Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) durchgeführt.

In dem Artikel werden anhand der beispielhaft betrachteten Städte Essen und Altena aktuelle Herausforderungen der Integration Geflüchteter in die Arbeitsmärkte diskutiert. Dabei wird vor allem auf aktuelle Programme zur Förderung der Arbeitsmarktintegration, die Auswirkungen auf den Fachkräftemangel sowie die Rolle der migrantischen Ökonomie eingegangen.

Die Ergebnisse unterstreichen die große Bedeutung von Erwerbstätigkeit für gesellschaftliche Teilhabe und die unter den aktuellen Herausforderungen zu erwartende Langfristigkeit des Integrationsprozesses in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig stellen die Geflüchteten jedoch auch ein großes Potenzial dar, um den Fachkräftemangel einiger Branche abzumildern. Diese Chancen gilt es durch den Abbau bürokratischer und rechtlicher Hürden sowie umfassende Qualifizierungsmaßnahmen und zielgerichtete Beratungs- und Unterstützungsangebote für Unternehmen zu nutzen.

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